Die vier Jarls unseres Lagers


Wie ihr bereits erfahren habt, wird sich unser Pfingstlager in vier Unterlager aufteilen. Diese werden von Jarls - Wikingerfürsten - geleitet. Die Völker der Jarls werden aus verschiedenen Stämmen zusammengesetzt; und damit ihr wisst, welches Unterlager, und welcher Jarl, euer ist, folgt hier nun eine Vorstellung ...


Bragi

Bragi wuchs als Kind und junger Mann in den Bergen auf. Dort, bei seinem Volk ist es üblich, dass alle angehenden Krieger einen Ritus durchlaufen: sie müssen für acht Tage in die Wildnis, um sich dort gegen die Natur zu behaupten und zu sich selbst zu finden. Durch seine, schon in der Jugend besondere, Vorsicht, Schläue und Weisheit gelang es ihm, sich zu einem, im Winterschlaf liegenden Bären zu gesellen. So verbrachte er die Zeit in der Dunkelheit, zehrte von den Vorräten des Bären und verfiel in Trance. Nachdem er aus der Wildnis wiederkehrte, war er nicht mehr der junge Mann, als der er gegangen war, sondern ein starker, weiser Herrscher, der sich mit dem Pelz des einstigen Bären kleidet, den er bis heute trägt.

Bragi, der Jarl aus den Bergen, beherrscht noch heute mit seinem Volk die rauhen, schneebedeckten Dächer über dem Land. Dort oben, wo jeder Schritt der letzte sein kann, ist es umso wichtiger mit Weitsicht und Weisheit vorzugehen. Bragi ist es aber auch wichtig, zu wissen wer man ist. So wird in seinem Volk die Dichtkunst gefördert, sodass die Geschichten und Sagen niedergeschrieben werden.

Stämme: Stamm Walhall, Stamm Seeadler, Stamm Königstiger, Stamm Hohenstaufen

Grundfarbe: braun, grau

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Goin

Goin folgte einst einem Hirsch tagelang bis tief ins Herz des Waldes. Als er ihn endlich fand und sich bereit machte ihn zu erlegen, wurde Goin von einer am Fuße einer großen Esche liegenden zwei-köpfigen Schlange überrascht und gebissen. Dort lag er nun und wurde von Visionen, eine schlimmer als die andere, heimgesucht. Doch er überlebte diese Zeit im Wald ohne körperliche Wunden. Er selbst sagt darüber, der Geist des Waldes hätte ihn in Form des Hirsches zu diesem Baum gelockt und über ihn gewacht, um ihm die Weisheit und Heimtücke zu schenken welche er durch seine Visionen erlangt hat. Noch heute spricht der Wald in seinen Träumen zu ihm und weist ihm und seinem Volk den Weg.

Das Volk von Goin, der Schlange, stammt aus den dichten Wäldern Snålands. Ein weitläufiges unwegsames Gebiet im Herzen des Landes, welches nur von Ortskundigen ohne größere Gefahren bereist werden sollte. Ein Volk welches Goin mit seiner Schläue und seiner Heimtücke zu großen Reichtümern und Einfluss gebracht hat. Sie sind begabte Händler und Räuber gleichermaßen.

Stämme: Stamm der Ritter, Stamm Mauritius, Stamm Welfen

Grundfarbe: grün

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Lodur

In der weite der Tundra ist es üblich den Knaben eine Herde Schafe anzuvertrauen. Nur wer beweist dass er mit den Tieren lebt, sie weidet und sie schützt ist es wert eine Familie zu gründen. Als Lodur nun eines Tages seine Herde hütete bebte die Erde unter ihm. Ein riesiger Riss tat sich in der Erde auf und verschluckte alles in der ihn füllenden Lava, was nicht davon kam.
Lodur schaffte es trotz der Nähe zum Schlund seine Herde rechtzeitig fort zu treiben. Nur ein kleines hinkendes Kalb, welches die Hast der Flucht nicht vertrug, rutschte ab. Lodur zögerte keinen Moment und hechtete dem Tier hinterher. Er packte es im fallen und gemeinsam rutschen sie den Hang hinab. Nur mit Mühe und Not gelang es Lodur Halt zu finden. Doch Lodur kam nie auf die Idee sein Schaf loszulassen, um sich zu retten, denn er verinnerlichte die Lektion so sehr, dass er sagte, hätte ich dieses Kalb dem Feuer überlassen, hätte ich mein eigen Kind den Flammen opfern können - Es hätte keinen Unterschied gemacht. Wir leben und sterben in der Gemeinschaft, der Familie.

Das Volk von Lodur stammt aus den Hochebenen Snålands, in denen die Steine und die Steppe von Eiseskälte und wilden Stürmen geschliffen werden. Uralte Vulkane brechen die Erde auf und verändern die Landschaft, als würde sie leben. Dort, in dieser menschenfeindlichen Gegend, sind die Menschen auf eine starke Gemeinschaft angewiesen. So ist Lodur seinem Volk stets ein Vorbild und führt es in starker Verbundenheit. Als Dank begegnen ihm seine Untertanen mit unverbrüchlicher Treue.

Stämme: Stamm Franken, Stamm Lichtstafette

Grundfarbe: gelb

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Skali

Der Legende nach wurde ihr Boot bei einer Waljagd von einer Gruppe Orcas zum kentern gebracht. Alle verschwanden in der Tiefe der See oder den Rachen der Wale. Doch Skali rettete sich auf einen Eisberg, auf dem sie Tage lang ausharrte und sich nur von umherschwimmenden Fischen ernährte, welche sie mit der bloßen Hand fing. Nach langer Suche wurde sie gefunden und kehrte zurück in ihr Dorf.

Einige behaupten ihr Blut sei blau und noch immer zu Eiskristallen gefroren .

Das Volk von Skali, besiedelt die eisigen Küsten, von wo aus sie ihre Boote bestiegen, mit Harpunen bemannt den Kampf gegen die Launen der See und ihren Giganten aufnahmen. Oft brachten sie kostbares Walrosselfenbein oder gar einen Wal mit nach hause. Mit der Wettergegerbten Haut und den Blick immer eine Welle vorraus gelten sie als eher wortkarges und mürrisches Volk, wenn sie nicht gerade die Rückkehr einer erfolgreichen Jagd zu feiern haben.

Stämme: Stamm Zugvögel, Stamm Excalibur, Stamm Goten, Stamm Chawrusen

Grundfarbe: blau

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